20 Jahre DDB Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. - Deutscher Diabetikerbund Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

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20 Jahre DDB Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Eindrücke von...

Halberstadt. (DDB-LSA, eigene Pressemitteilung).

Die Kreisstadt hat seit langer Zeit eine aktive Selbsthilfegruppe, die im Deutschen Diabetikerbund organisiert ist.
Nicht zuletzt deshalb hat der Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen Diabetikerbundes zu seinem 20-jährigen Bestehen nach Halberstadt in das Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge geladen.

Zu den Gratulanten und Gästen gehörten Frau Dr. Gabriele Teeren vom Ministerium für Gesundheit des Landes Sachsen-Anhalt,
Herr Prof. Dr. Hermann Lilienfeld-Toal vom Bundesvorstand des Deutschen Diabetikerbundes, Herr Andreas Henke, Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt,
Frau Heike Bremer, MdB sowie weitere Persönlichkeiten.

Der Deutsche Diabetikerbund als die Interessenvertretung dieser chronisch kranken Patienten gewinnt zunehmend an Bedeutung, was nicht zuletzt auch auf dieser Festveranstaltung deutlich wurde. Durch gesundheitspolitische Entscheidungen, die ausschließlich von Einsparmaßnahmen geprägt sind, oft keinen wissenschaftlich begründeten Hintergrund besitzen und letztlich nur zur Folge haben, dass die Lebensqualität für die Betroffenen zunehmend schwindet. Genannt sein sollen hier aus der jüngsten Zeit die Streichung der Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen oder sogar von wichtigen Medikamenten, insbesondere auch der Insulinanaloga.

Zunehmend gewinnt der DDB an Bedeutung bei der Durchsetzung von Patientenrechten, entsprechende Klagen vor deutschen Gerichten sind inzwischen leider zum Bestandteil der Arbeit des DDB geworden, weil die Gesundheitspolitik nicht bereit ist Einwände, Hinweise und Erfahrungen der Diabetiker in Deutschland als der Betroffenen anzuhören oder in entsprechendes politisches Handeln einzubeziehen. Das Stimmrecht der Patientenvertreter in den verschiedenen Gremien wird zunehmend ausgehebelt oder gar nicht erst beachtet. Dies gilt sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene, insbesondere auch für die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses Ärzte und Krankenkassen (GBA).

Wir wissen, dass für diese schwerer werdenden Aufgaben eine breite Basis wichtig ist. Das bedeutet für die Zukunft, dass wir auf die Gewinnung weiterer Mitglieder verstärktes Augenmerk legen müssen. Dies gilt besonders auch im Kinder- und Jugendbereich, damit wir auch in Zukunft breiter aufgestellt sind. Diese Linie des Landesverbandes liegt kongruent auf der Linie des Bundesverbandes.

Auch die Informationswege innerhalb unseres Verbandes sollen verbessert werden. In diesem Zusammenhang ist auch der jüngste Beschluss des Landesvorstandes zu sehen, ab 2012 alle zwei Monate die Mitglieder des Landesverbandes durch die Bereitstellung der Diabetikerzeitschrift "SUBKUTAN" aktuell zu informieren.

Reinhold Meintzinger
amt. Landesvorsitzender

Im Gespräch auf der Festveranstaltung (v.l.n.r.): Heike Bremer (MdB), Reinhold Meintzinger (amt. Landesvorsitzender) und Konrad Mieth (Oberkonsistorialrat und ältestes Mitglied des DDB-Landesverbandes)

Wir danken dafür, dass sie in schweren Zeiten den Landesverband vor dem Aus gerettet hat: Edda Stellmach

Zur Gratulation dürften auch historische Persönlichkeiten der sachsen-anhaltinischen Geschichte nicht fehlen.


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letzte Änderung

27.08.2017
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